(07.02.20) Mit ca. 550 Millionen € Baukosten rechnet der Landrat für die Klinik am Flugfeld, die 2024 in Betrieb gehen  und die bisherigen Krankenhäuser in Sindelfingen und Böblingen ersetzen soll. Eine gemeinsame Klinik hat Vorteile und am Standort zwischen Sindelfingen und Böblingen haben wir nicht gemäkelt. Ein Krankenhaus muss auch nicht im Wald stehen, entscheidend ist, dass ein Krankenhaus mit gut bezahlten und qualifizierten Personal ausgestattet ist. Was uns aber nicht einleuchtet ist, dass das  550 Millionen teure Krankenhaus keine Fenster zum Öffnen haben soll.

Man sollte meinen, dies wäre eine Selbstverständlichkeit.

 Wer schon einmal als Patient oder als Besucher ins Krankenhaus musste, weiß um die Ausdünstungen, die bei kranken Menschen zwangsläufig entstehen. Wie schön ist dann, wenn man kurz für 10 Minuten zwischen durch das Zimmer durchlüften kann. Diese Möglichkeit räumen die Planer, die an dem Bau 100.000 von € verdienen, nicht ein.  Die Begründung ist, man setze aus Lärmschutzgründen auf Klimaanlage. Die Klimaanlage oder irgendeine in Aussicht gestellte „Frischluftzufuhr“, ersetzt nicht die Möglichkeit für den Patienten, den Besucher oder das Personal, selbst durch Öffnen des Fensters für eine Frischluftzufuhr zu sorgen. Wenn es mal beim geöffneten Fenster laut ist, dann ist es laut. Warum soll das ein Problem sein?

Da wir nicht gegen den Klinik-Neubau stimmen wollten, aber die Frischluftzufuhr nicht für eine Banalität halten, haben wir uns beim Beschluss im Sindelfinger Gemeinderat am 4.2.20  enthalten.

Der Mehrheit des Gemeinderats war die Frischluft im Krankenhaus offensichtlich egal, denn außer Stadtrat Röhm (FWW) der sich ebenfalls enthalten hat, stimmten Stadträtin Rebsam-Bender und Stadtrat Finkelnburg, beide SPD, dagegen.

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Was gibt es Neues aus dem Gemeinderat ?

Warum wir gegen die Erhöhung des Eigenkapitals der Stadtwerke sind

Die Preise für Strom, Gas, Öl und Fernwärme kennen seit Jahren nur den Aufwärtstrend. So ist der Strompreis in den vergangenen acht Jahren um 41 Prozent, der Gaspreis um 26 Prozent gestiegen. Da ist es wenig verwunderlich, dass gerade in einkommensschwachen Haushalten immer mehr Energierechnungen unbezahlt bleiben.

Wie können wir als Kommunalpolitiker beeinflussen, dass die Energiekosten nicht noch mehr steigen? In dem wir bei „unseren“ Stadtwerken die Gewinne für den Haushalt abholen. Wenn wir die Gewinne zu Hälfte dort belassen, wie die Verwaltung vorschlägt und die Mehrheit des Gemeinderats beschließen wird, dann steigt das Eigenkapital der Stadtwerke. Steigt das Eigenkapital der Stadtwerke, können die Stadtwerke die fiktive Eigenkapitalverzinsung in Form steigender Netzentgelte an die Verbraucher weitergeben.

Die Formel ist einfach, mehr Gewinn bei den Stadtwerken belassen = höheres Eigenkapital= höhere Netzentgelte= höhere Stromrechnung.

Selbstverständlich wollen auch die Stadtwerke investieren, dafür benötigen sie aber nicht mehr Eigenkapital, sondern Kredite, die sie aufgrund der Bürgschaft der Stadt Sindelfingen mit 0,5 -2 Prozent verzinsen müssen. Auch hier gehen die Zinsen für das Fremdkapital in die Kalkulation der Netzentgelte ein, aber in viel niedriger Höhe als in der fiktiven Eigenkapitalverzinsung von 6,9 %.

Der Haushalt 2021/22 ist sozial ungerecht und familienfeindlich

18.05.21 Richard Pitterles Stellungnahme zur Haushaltsverabschiedung:

Sehr geehrter Herr Vorsitzender, liebe Kolleginnen und Kollegen,

Ich fange mit dem Positiven im Haushalt an. Das ist die Fortsetzung der Investitionen, beispielsweise in die Sportstätten oder das ehemalige Jugendheim in Maichingen. Trotzdem muss künftig eine Priorisierung der Investitionen stattfinden.

Alle Jahre wieder haben wir die Situation, dass wir einen Haushalt mit einem strukturellen Defizit verabschieden müssen. Er ist dennoch genehmigungsfähig, weil wir das Defizit aus den Rücklagen zahlen können. Wenn wir uns die Struktur des Ergebnishaushalts anschauen, dann stellen die Personalkosten den größten Posten bei den Ausgaben dar, daher ist es naheliegend, dass man auf die Idee kommen kann, an diesen Posten anzusetzen, wenn es heißt, wir müssten sparen. Die Verwaltung beschäftigt die Menschen unseres Erachtens nicht zum Selbstzweck oder weil sie nicht weiß, wie sie das Geld ausgeben soll. Zum einem werden den Kommunen vom Land und Bund Aufgaben übertragen, die nur durch konkretes Personal erledigt werden können. Zum anderen gibt es Verpflichtungen aus dem eigenen Anspruch eine familienfreundliche, eine bürgerfreundliche, sportfreundliche, bauherrenfreundliche, europafreundliche Kommune zu sein, den der Gemeinderat selbst formuliert hat. Dieser Anspruch zieht auch konsequenterweise den Vorhalt von ausreichenden Personal nach sich.

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Unsere Haushaltsrede zum Haushalt 21/22

13.4.21 Für uns haben die Investitionen in die Modernisierung und Digitalisierung der Schulen, also Investitionen in die Köpfe der Kinder und Jugendlichen Vorrang vor Investitionen in den Beton, wie in die Tiefgarage am Marktplatz.

Was uns hier vorgelegt wird, ist aus unserer Sicht nicht sozial ausgewogen und wenn man berücksichtigt, dass die Pandemie weite Teile der Arbeitnehmerschaft, der Selbständigen, des Mittelstands im Einzelhandel und Gastronomie in eine tiefe Krise gestürzt hat, sind viele angedachte Maßnahmen geeignet die Krise zu verschärfen und dadurch nicht nachhaltig im Sinne einer Konsolidierung.Was uns hier vorgelegt wird, ist aus unserer Sicht nicht sozial ausgewogen und wenn man berücksichtigt, dass die Pandemie weite Teile der Arbeitnehmerschaft, der Selbständigen, des Mittelstands im Einzelhandel und Gastronomie in eine tiefe Krise gestürzt hat, sind viele angedachte Maßnahmen geeignet die Krise zu verschärfen und dadurch nicht nachhaltig im Sinne einer Konsolidierung.

Hier die Rede zum Nachlesen: hier2021-04-13 Rede zum Haushalt 2021/2022

Die Besserverdienenden und Vermögenden wieder stärker an der Finanzierung des Gemeinwesens beteiligen

16.3.21 In der heutigen Pressekonferenz zur der Haushaltskonsolidierungsklausur vom letzten Freitag gab Richard #Pitterle für die LINKE folgendes Statement ab:

 Nach Auffassung der Linken muss die Sanierung der öffentlichen Haushalte in erster Linie dadurch gelingen, dass die Besserverdienenden und Vermögenden sich wieder stärker an der Finanzierung des Gemeinwesens beteiligen. Es kann nicht angehen, dass sich der Reichtum weniger privater Haushalte rasant vermehrt, aber Kommunen Probleme haben ihre Schulen zu sanieren.

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Ziele für die Innenstadtentwicklung

Die SZ/BZ wollte von uns ein Statement von 40 Zeilen (a 35 Zeilen) zur Innenstadtentwicklung. Das war eine Herausforderung. Vieles musste wieder gestrichen werden, damit es in das gewünschte Format passt. Hier unser Beitrag:
Die Innenstadt sollte zu einem lebendigen, attraktiven öffentlichen Raum entwickelt werden. Die Schlüsselbereiche, Marktplatz, Planie und das Post-Volksbank- Areal müssen planerisch als Gesamtkonzept entwickelt werden. Auf dem Post-Voba-Areal sollten Räume für Begegnungen, soziale Einrichtungen, Wohnungen, Arbeit, Gastronomie und Kultur geschaffen werden. Die Gestaltung muss richtungsweisend, nachhaltig sein und einen Ortsbezug haben. Sie sollte zum Betrachten und Verweilen einladen. Auch in der Innenstadt sind 30% geförderte Wohnungen vorzusehen. 

Der Marktplatz als zentraler Ort hat eine wichtige Versorgungsfunktion durch die Markttage. Er ist ein politisches, soziales und kulturelles Zentrum. Die Gestaltung dieses Platzes sollte die multikulturelle Stadtgesellschaft, wie diese in Sindelfingen existiert, widerspiegeln und ansprechende Aufenthaltsbereiche ohne Konsumzwang haben. Der Bereich untere Planiesollte vom Rathaus aus betrachtet, einen modernen, nachhaltigen, architektonischen Gegenpunkt zur klassizistischen Rathausfront bilden und in seinem Erscheinungsbild den historischen Bezug zur dahinter liegenden Burg darstellen, sowie den Eingang zur Altstadt eindeutig durch eine angemessene Gestaltung abbilden. Um die Attraktivität dieser zentralen Bereiche zu entfalten, ist es wichtig ein schlüssiges Verkehrskonzept zu schaffen.  

Da allen Fraktionen im Gemeinderat die Innenstadt am Herzen liegt, wird die Bereitstellung der notwendigen finanziellen Mittel in den Haushalt nicht an uns, und nicht am Gemeinderat scheitern.

Gemeinsamer Antrag für 30%ige Quote für bezahlbaren Wohnraum

9.2.21 Die Fraktionen Bündnis90/Die Grünen + der SPD, sowie die Gruppe DIE LINKE haben in dieser Wochen einen Antrag zur Modifizierung der Verwaltungsvorlage eingereicht. Gefordert wird darin, "dass bei einem Neubau mit mehr als 5 Wohneinheiten mindestens 30 Prozent davon für einen Mietpreis von maximal 7,50 Euro pro Quadratmeter angeboten werden müssen." Es wird abzuwarten sein, ob sich für diesen interfraktionellen Antrag eine Mehrheit im Gemeinderat findet. 

Linke beantragt kostenlose FFP2-Masken für InhaberInnen der Sindelfinger Berechtigungskarte

2021-02-06 In dem Antrag für die nächste Sitzung des Gemeinderats heißt es: „Die Stadt Sindelfingen stellt den Inhaber/Innen der Sindelfinger Berechtigungskarte ab dem Alter von 14 Jahren jeweils 7 FFP2-Masken aus städtischen Beständen kostenlos zur Verfügung.“

Zur Begründung heißt es, das die Anschaffung von FFP2-Masken in Haushalten mit niedrigem Einkommen und ALG-II-Bezug finanziell nicht leistbar sei.Andererseits sei eine kostenlose Ausgabe von FFP2-Masken an Bedürftige nicht nur sozial gerecht, wie Stadtrat Richard Pitterle ausführt, sondern sei dies auch ein wichtiger, da wirksamer Beitrag gegen die Ausbreitung von COVID-19. 

Aufwertung des Stadtgutscheins findet unsere Zustimmung- Verzicht auf Parkgebühren falsches Signal

04.12.20 Die Stadtverwaltung will zur Unterstützung des gebeutelten Handels den Stadtgutschein aufwerten. Das unterstützen wir als LINKE ausdrücklich. Auf Antrag der Fraktionen CDU/FW/FDP hat die Verwaltung einen befristeten Verzicht auf die Parkgebühren vorgeschlagen, was Mindereinnahmen von 60.000 € für den Haushalt mit sich bringt. Der Antrag wurde von ebenfalls von der SPD und mit Einschränkung auch von den Grünen unterstützt. Für uns ist die einseitige Entlastung der PKW-fahrenden Bevölkerung ein falsches Signal. Wir hätten es besser gefunden, wenn die Stadt an den Advents-Samstagen einen kostenlosen Busverkehr finanziert hätte. Dies wäre klimapolitisch und sozialpolitisch sinnvoller. 

Linke beantragt eine 30km-Zone für Bach-und Zimmerstrasse

05.11.2020 Die beiden Straßen scheinen Unfallschwerpunkte zu sein. Am 15.10.2020 ereignete sich erneut ein schwerer Unfall in der Bachstraße. Dabei wurde eine Radfahrerin mit Kind im Kindersitz von einem Auto erfasst.Daher beantragen wir für die Bachstraße, sowie die Zimmerstraße die Einführung einer 30 km-Zone und die Einrichtung eines Zebra-Streifens auf Höhe der Sehne-Bäckerei um den Unfallschwerpunkt zu entschärfen. 

Linke beantragt IT-Betreuer für Netzwerk-,Hardware-und Software für Schulen in Sindelfingen

28.9.20 Die Corona-Krise hat zu Tage gefördert, dass es nicht ausreichend ist, einen Glasfaseranschluss an die Schulen zu legen.Ein Server und das zugehörige Netzwerk muss regelmäßig gewartet, Störungen beseitigt und Virusschutzsoftware aktualisiert werden. Ebenso wenig ist es ausreichend, wenn die Lehrer mit Laptops und die Schüler mit IPADS versorgt werden. Auch hier muss die Hard-und Software regelmäßig aktualisiert und gewartet werden. Das ist von den Lehrkräften mangels Kenntnis und mangels Zeit nicht zu leisten. Daher ist erforderlich, dass die Kommune als Trägerin der Schule, so wie sie einen Hausmeister beschäftigt, auch einen IT-Betreuer für die Schule einstellt.

Merz & Pitterle befragen Bürger

26.10.2020 Die Befragung der Bürgerinnen und Bürger zur Priorisierung der Investionsmittel, die Stadträtin Merz und Stadtrat Pitterle beim Stand der Linken am Sindelfinger Marktplatz durchgeführt haben, war durch den Regen sehr erschwert.
„Wenn die Haushaltsmittel eine Priorisierung erfordern, wo läge Ihre Priorität, wenn Sie zu entscheiden hätten“, hatten wir gefragt. Ein saniertes Familienbad oder eine sanierte Tiefgarage?46 Bürger haben bei uns abgestimmt. 32 (69,56%) Bürgerinnen und Bürger stimmten für ein Familienbad, 14 (30,43%)für die Tiefgarage.

abstimmung 12020 09 26 Befragung auf dem Marktplatz

Warum wir die Sanierung der Tiefgarage nicht mehr priorisieren?

25.09.20 Zur Erinnerung der Antrag von Margarete Mohr und mir im Jahr 2018, in dem wir unsere Zustimmung zur Sanierung der Tiefgargage begründet und gleichzeitig gefordert haben, die Sanierung der TG in ein modernes Mobilitätskonzept einzubinden und sich hierbei von einer einseitigen Bevorzugung einer Mobilitätsform zu lösen. 

Hier zum Nachlesen: https://linke-sindelfingen.de/images/PDF-Dateien/Antraege/2018-04-15_Antrag_zur_TGS.pdf

Von dieser Bejahung der TG-Sanierung haben wir uns zusammen bei der Besprechung des Not-Haushalts 2020 verabschiedet, weil wir bei notwendigen Priorisierung der Infrastrukturmaßnahmen der Meinung waren am ehesten auf die Sanierung der Tiefgarage verzichten zu können.Wir haben in den Gremien und im Gemeinderat unseren Positionswechsel wie begründet und den Gemeinderat aufgefordert, die Angelegenheit neu zu diskutieren, wozu nur die Fraktion der Grünen bereit war. 

UNSERE GRÜNDE:

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Ursula Merz hielt am 27.7.2020 die Haushaltsrede

Was ist aus unserer Sicht wichtig:
Eine gute und verlässliche Betreuung unserer Kinder in den Kitas und Schulen,,Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, Ausbau und Sanierung der Sportstätten, Sanierung und Ausbau des Hallenbades,Entwicklung einer attraktiven Innenstadt, Förderung der Kulturlandschaft. Wir halten Sparmaßnahmen etwa durch Personalabbau in der Verwaltung oder den städtischen Unternehmen oder Gebührenerhöhungen für Kitas für kontraproduktiv. Diese senken die Kaufkraft der Bürgerinnen und Bürger. Dadurch sinkt auch die Nachfrage, auch im städtischen Einzelhandel, aber auch zwangsläufig bei den Ausgaben für kulturelle Angebote. Das halten wir für den falschen Weg!

Die gesamte Rede ist hier nachlesbar.

Linke will eine "Sindelfingen isch mei Heimat"-Anleihe

Woher Geld für dringend notwendige Investitionen nehmen, wenn die Gewerbesteuern so drastisch wegbrechen ? Die Linke will den Lokal-Patriostismus der Bürger auf der Sonnenseite des Lebens rauskitzeln mit der Idee einer Anleihe, die in Höhe des Inflationsausgleichs verzinst wird. Die Rechnung ist einfach 5.000 Menschen leihen 5.000 € der Stadt und 25 Milionen sind in der Kasse. Hier gehts zu unserem Antrag: http://www.linke-sindelfingen.de/images/PDF-Dateien/Antraege/2020-07-12_Antrag_Sindelfingen_isch_mei_Heimat-Anleihe_auflegen.pdf

Linke regt Hearing zur Verbesserung des Busverkehrs an

Das Schreiben des Ortsvorstands des Bü90/Die Grünen zu den Mängeln im Busverkehr wurde zwar zur Kenntnis genommen,aber es sollten daraus Schlussfolgerungen gezogen werden. Daher haben wir für Herbst ein Hearing angeregt, damit betroffene Bürgerinnen und Bürger, die Fa.Pflieger und ein unabhängiger Sachverständiger ihre Sicht der Verbesseungsoptionen vorbringen können.

Linke beantragt Finanztransparenz in Corona-Krise

Ohne einen Haushalt für das Jahr 2020 muss Sindelfingen durch die Corona-Krise steuern. Der gewählte Gemeinderat hat keinen Überblick über die gegenwärtigen Finanzen und soll dennoch über Priorisierung entscheiden. Klar ist: die Lage ist dramatisch. Die Linke fordert mehr Transparenz ein.

Die Linke beantragt ein Regelwerk für Bürgerbeteiligung

15.3.20 Bisherige Bürgerbeteiligungen werden von den Teilnehmern oft als unbefriedigend wahrgenommen. Beispielhaft ist die Ideenwerkstatt zum Postareal von 2015 zu sehen.Mithilfe des Regelwerkes sollen Prozesse mit Bürgerbeteiligung für alle Mitwirkenden transparenter, nachvollziehbarer, verlässlicher und verbindlicher gemacht werden.

Strafzahlungen von Daimler dürfen nicht auf Landesbene bleiben

07.02.20 Eine der Ursachen für den Rückgang der Gewerbesteuer sind die Rückstellungen für Strafzahlungen bei der Abgasmanipulation, die der Daimler Konzern nach einem Bericht des Manager Magazins vom 24.9.2019 in Höhe von 2,6 Milliarden Euro vorgenommen hat. Inzwischen hat die Staatsanwaltschaft Stuttgart mitgeteilt, man habe im Zeitraum ab dem Jahr 2008 eine fahrlässige Verletzung der Aufsichtspflicht festgestellt, und zwar in jener Abteilung, die mit der Fahrzeugzertifizierung befasst war. Deshalb seien Genehmigungen für Dieselfahrzeuge erteilt worden, „obwohl deren Ausstoß von Stickoxiden teilweise nicht den regulatorischen Anforderungen entsprach“. (FAZ 24.9.2019). Daimler musste ein Bußgeld im Zusammenhang mit dem Diesel-Skandal zahlen – und zwar 870 Millionen Euro.

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Fenster auf im Krankenhaus! Warum sich die LINKE im Sindelfinger Gemeinderat enthalten hat.

(07.02.20) Mit ca. 550 Millionen € Baukosten rechnet der Landrat für die Klinik am Flugfeld, die 2024 in Betrieb gehen  und die bisherigen Krankenhäuser in Sindelfingen und Böblingen ersetzen soll. Eine gemeinsame Klinik hat Vorteile und am Standort zwischen Sindelfingen und Böblingen haben wir nicht gemäkelt. Ein Krankenhaus muss auch nicht im Wald stehen, entscheidend ist, dass ein Krankenhaus mit gut bezahlten und qualifizierten Personal ausgestattet ist. Was uns aber nicht einleuchtet ist, dass das  550 Millionen teure Krankenhaus keine Fenster zum Öffnen haben soll.

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DIE LINKE im Gemeinderat fordert: keine städtischen Räume für die rechtsradikale AfD

DIE LINKE im Gemeinderat fordert: keine städtischen Räume für die rechtsradikale AfD

In einem Schreiben an den Geschäftsführer der CC-BS Herrn Georg Sommer erklären Stadträtin Merz und Stadtrat Pitterle, dass sie mit der Vermietung der kommunalen Hallen an eine Partei, die tagtäglich Spaltung zwischen Deutschen und Nicht-Deutschen betreibt, nicht einverstanden sind. Für alle Menschen, die an einem Zusammenhalt unserer Gesellschaft interessiert sind, sei dies eine Zumutung. Sie zitieren in Ihrem Schreiben den Publizisten und CDU-Politiker Michael Friedmann, der schreibt, die AfD sei demokratisch gewählt, trotzdem keine demokratische Partei, sondern „Partei des Hasses“. Sie fordern die Vermietung der Kongresshalle in Böblingen rückgängig zu machen. „In einer demokratischen Kommune muss auch die Verwaltung und müssen auch die städtischen Gesellschaften Flagge zeigen“, heißt es in dem Brief abschließend. (PM 16.1.2020)

Linke für 40%-Quote beim sozialen Wohnungsbau

Die LINKE hat einen Änderungsantrag eingebracht damit die Stadt Sindelfingen beim Verkauf von Grundstücken oder Schaffung von Planungsrecht eine Quote von 40 % für bezahlbaren Wohnraum durchsetzt. Die Verwaltung hat lediglich eine Projektbezogene 20%ige Quote vorgeschlagen, die der Nachfrage nach bezahlbaren Wohnraum nicht gerecht wird.

Linke beantragte Mittel für Jugendheim in Maichingen freizugeben

Linke beantragte im Gemeinderat die Haushaltssperre für die Auszahlung von Investitionen für die Sanierung und den Umbau des Jugendheims Maichingen mit sofortiger Wirkung auf und die Verwaltung zu beauftragen,die für die Fertigstellung erforderlichen Arbeiten auszuschreiben und zu beauftragen. Der Gemeinderat hat zwar den Antrag nicht beschlossen, aber bekundet,dass für Verwaltung und alle Fraktionen des Gemeinderats das Projekt Priorität hat.

Gemeinderat verurteilt Unrecht an "Hexen" in Sindelfingen

Am 30.3.2016 stellte unsere Gruppe der Linken im Gemeinderat den Antrag die Frauen die in Sindelfingen als "Hexen" verbrannt wurden zu rehabilitieren und das Unrecht zu verurteilen. Antrag zum Nachlesen hier: https://www.linke-sindelfingen.de/…/2016-03-30_Antrag_Hexen…
Es hat zwar drei Jahre gedauert, aber uns war wichtig, dass nicht nur an die verfolgten Frauen erinnert wird, sondern auch das Unrecht dieser grausamen Verfahren angesprochen wird. Der Gemeinderat beschloss am 28.5.2019 einstimmig:

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Ergebnis der Gemeinderatswahl 2019

Ergebnis der Gemeinderatswahl 2019

Die Gemeinderatswahl 2019 ist gelaufen. Die LINKE in Sindelfingen hat ihre zwei Sitze halten können. Ursula Merz heißt die neue Stadtratkollegin des wiedergewählten Stadtrats Richard Pitterle. Sie ist Krankenschwester vom Beruf.

Wir danken allen unserern Wählerinnen und Wählern, sowie unseren Wahlhelferinnen und Wahlhelfern, aber auch allen Kandidierenden auf unserer Liste. Dank gebührt auch Margarete Mohr, die DIE LINKE von 2014-2019 im Gemeinderat wunderbar vertreten hat und im Juli aus dem Gemeinderat ausscheidet.

Auch wenn wir unser Ziel, mit 3 Menschen in den Gemeinderat einzuziehen, nicht erreicht haben, versprechen wir unseren Wählerinnen und Wählern für eine soziale und transparente Politik im Sindelfinger Rathaus zu streiten. Wir bleiben sozial, auch nach der Wahl.  

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Obwohl die LINKE in absoluten Stimmen 2.736 gegenüber dem Jahr 2014 hinzugewonnen hat, hat sie prozentual um 0,39 % verloren. Dies hängt mit der höheren Wahlbeteiligung gegenüber 2014 zusammen. Unser Problem ist, das wir keine volle Liste aufstellen konnten und dadurch die möglichen 40 Stimmen nicht ausschöpfen konnten. 

Das Ergebnis in Stimmen : 29.537 (2014: 26.801); in Prozent: 4.15 % (2014: 4,54 %).

Ergebnisse der einzelnen Kandidierenden sind in der Rubrik Kandidatenliste veröffentlicht.

Ergebnis der Sindelfinger Kreistagswahlliste:

Ingrid Pitterle wird die Interessen Sindelfingens im Kreistag vertreten. Näheres zum Ergebnis in der Kreistagsliste.